Archiv für den Monat: September 2015

Karibische Naechte, das suesse Leben und zu dritt im Bus

Seit ein paar Tagen sind wir nun zu dritt unterwegs! Gorms Bruder Gernot kam am Montag nach Cartagena geflogen und seit dem beherbergt das blaue Haus auf Raedern uns drei! Nach ein paar Naechten in der feuchten Hitze von Cartagena sind wir dann gemeinsam in Richtung Tayrona Nationalpark aufgebrochen. Der sehr bekannte Nationalpark liegt idyllisch an der karibischen Kueste Kolumbiens und ist dafuer bekannt, dass der Urwald bis an den weissen Strand reicht.

IMG_0484 IMG_0494 Auf der Stadtmauer von Cartagena                      und im Stadtleben IMG_0513 IMG_0536 Endlich auch mit kolumbianischer Flagge                                                The three wise monkeys

Doch anstatt in den Park hinein zu fahren, sind wir an ihm vorbei gerauscht und haben uns direkt hinter dem oestlichen Eingang einen wundervollen Campingplatz am Meer gesucht. Im Camp „Los Angeles“ steht man in Blickweite zum Meer direkt unter Palmen. Beim Parken des Busses muss man nur aufpassen, nicht zu nah an die Baeume heranzufahren, um nicht durch herabfallende Kokosnuesste schwere Schaeden am Auto zu riskieren.

IMG_0540  IMG_0541 Kokosnuss oeffnen mit Messer und Unterstellbock                                                              lecker IMG_0592  IMG_0547 Echsen in allen Farben                                                                          Gernots Schlafplatz am Meer

Obwohl es offiziell schon ausserhalb der Park-Grenzen liegt, ist der Strand noch mindestens genauso schoen. Das Wasser ist tuerkisblau und man kommt sich vor, als wuerde man weitab der zivilisierten Welt liegen, wenn man in seiner Haengematte zwischen den Palmen schaukelt. Das rauhe Meer laedt die Brueder zum kaempfen mit den Wellen ein, Eli uebt waehrenddessen ihr Gleichgewicht auf der Slackline.

IMG_0581 IMG_0559 Unser Gleichgewichts-Genie auf der Slackline                                               IMG_0570 IMG_0528 Na, wie sind die Wellen?                                                                                              Unser Haustier

Da dies unsere letzten Tage in der heissen Karibik sind, geben wir uns gaenzlich der Hitze hin, unternehmen nicht viel und haben uns und den Bulli fuer die letzten 3 Tage hoechstens im Umkreis von 300 Metern bewegt. Warum auch nach was anderem suchen, wenn man im Paradies ist? Das einzige was in Los Angeles nicht gab war Internet oder Handyempfang –  vielleicht macht das aber auch den Reiz dieses Ortes aus!

IMG_0585 IMG_0543 Sitzplatz                                                                                                           und Stellplatz am Strand

Die naechsten Tage jedoch werden wieder aufregender: Wir treten die Reise in die Anden an und werden den Bus erstmals in Suedamerikanische Hoehen hinauffahren.

IMG_0520 IMG_0514 Rafael beim Fischen auf klapprigem Tretbot                                                       Picknick am Meer

@Mamas: Uns geht es gut!

Der niemals endende Sommer und die Guajira Halbinsel

So langsam neigt sich der Sommer in Deutschland dem Ende zu und gibt dem Herbst den Weg frei. Hier in Kolumbien geht der Sommer einfach weiter – Jahreszeiten, so wie man sie bei uns kennt, gibt es so tief in den Tropen nicht. Hoechstens mal eine Epoche mit mehr Regen oder Trockenheit. Seitdem wir vor 9 Monaten auf die Baja California gefahren sind und dort zum ersten Mal den noerdlichen tropischen Wendekreis ueberschritten haben, leben wir mit sehr kurzen Unterbrechungen also im Sommer – in der Waerme.  Die Temperaturen werden hoechstens in den Hoehenlagen ueber 2000 Metern kuehler.

IMG_0321  IMG_0337 Ueber Stock und ueber Stein…   . in den Wasserfall hinein. In der Sierra Nevada de Santa Marta

Kurzum: Wir freuen uns, bald mit der Erkundung der Anden und den damit einhergehenden niedrigeren Temperaturen so etwas wie eine „neue Jahreszeit“ einzulaeuten.

IMG_0362 IMG_0356Vor der Halbinsel wir bei Lix und William in Minca uebernachtet..     …und den Service erledigt

Bevor wir aber Abschied von der Karibik nehmen und gen Sueden in die Berge fahren, wollten wir uns die Hitze nochmal so richtig geben: Die letzten paar Tage sind wir also auf die Guajira-Halbinsel gefahren. Die Halbinsel ist der noerdlichste Punkt Suedamerikas und ein sehr interessantes Ausflugsziel. Ein sehr hoher Anteil an indigener Bevoelkerung, geballte Hitze und absolute Trockenheit haben uns neugierig gemacht.

IMG_0380 schoen, ne?

Wenn man von Palomino aus den Weg antritt, faehrt man innerhalb von 250 Kilometern staendig der Wueste entgegen. Am Anfang zieren noch Bananenplantagen die Strasse, am Ende nur noch braune Sandduenen. Wir haben es langsam angehen lassen und auf dem Weg Salzabbaugebiete und Siedlungen der indigenen Wayuu Bevoelkerung besucht. Sie leben fernab der Infrastruktur in sehr einfachen Huetten aus Lehm und Aesten. Muellabfuhr oder Kanalisation sind nicht vorhanden, weswegen ueberall vom Wind verwehter Plastikmuell in den Bueschen haengt, der alles irgendwie trostlos erscheinen laesst. Die Strassen sind beeindruckend schlecht und so sind wir an diesem Tag ca. 75 Kilometer auf unbefestigten Wegen gefahren.

IMG_0386 IMG_0397 Abseits der asphaltierten Wege fuer viele Kilometer.                                 4 auf einem Motorrad

Kurz vor dem groessten Ort auf der Halbinsel, Cabo de la Vela, muss man dann durch einen ausgetrockneten Salzsee fahren. Ueber 17 Kilometer hinweg gibt es keine Strassen, keine Schilder oder Wegpunkte, an die man sich halten kann. Man muss nach GPS fahren und immer die Richtung im Auge behalten. Wir hatten jedoch Glueck: Als wir bei einer kleinen Bushaltestelle angehalten haben, hat uns eine indigene Familie mit 2 Kindern angesprochen, ob wir sie nach Cabo de la Vela mitnehmen koennen.

IMG_0423  IMG_0426 Fahren auf dem Salzsee – Hier  gab es sogar eine Spur                                Benzin aus Venezuela

So haben wir zum Einen einen kostenlosen Fuehrer ueber den Salzsee gehabt und zum anderen sehr authentischen Kontakt zur indigenen Bevoelkerung aufbauen koennen.  Waehrend der 40 minuetigen Fahrt wurden Babies gestillt, Kekse gegessen und freundlich miteinander geredet. Am Ende wurden wir zum Dank sogar noch eingeladen, vor der Huette der Familie zu campen, was wir aber ausgeschlagen haben, um in einer Kitesurf-Schule zu campieren, wo wir eine ordentliche Toilette hatten.

IMG_0408  IMG_0416 Mit Einheimischen an Bord                                                            Cabo de la Vela: Meer und Sand

Der Ort Cabo de la Vela ist prinzipiell nur eine „Strasse“, die an der Wasserfront vorbeifuehrt. Fischerei und Tourismus sind die Haupteinnahmequellen und geschmuggeltes Benzin aus Venezuela ist mit ca. 45 Cent pro Liter manchmal guenstiger als vernuenftiges Trinkwasser. Der Wind, der stets recht stark blaest, sorgt dafuer, dass die unglaubliche Hitze besser auszuhalten ist.

IMG_0410 IMG_0413  Strandimpressionen                                                                                        Sehr einfach alles hier!

Mittlerweile sind wir schon wieder zurueck in Palomino, auf der Durchreise nach Cartagena, wo am Montag Gorms Bruder zu der „Expedition“ dazu stoesst. Wir freuen uns schon, zu dritt unterwegs zu sein und nach den letzten heissen Tagen die Karibik zu verlassen und in die frische Luft der Berge vorzudringen.

saltflat guajira Endlose Weite im Salzfeld!

@ Mamas: Uns geht es gut!

Ein neuer Kontinent, eine neue Reise?

In fast regelmaessigen Abstaenden gibt es solche Schnitte in unserer Reise, die uns kurz inne halten und zurueck oder wahlweise nach vorne schauen lassen. Die Ueberfahrt nach Suedamerika ist ohne Frage wieder so ein Moment, faengt doch nun gefuehlt irgendwie die letzte grosse Etappe unseres Busabenteuers an. Zudem gab es dann auch noch ein Jubilaeum in der letzten Woche. Dazu spaeter mehr. Zunaechst Ankunft in Kolumbien.

IMG_0162Ankunft in Bogota, gluecklich in Suedamerika zu sein

IMG_0146   IMG_0147Gerade noch in Panama….                                                             … und schon ueber den Wolken!

Hatten wir bereits erwaehnt, wieviel Aufwand es ist, ein Auto von Mittel- nach Suedamerika zu bringen? Neben den hohen Kosten fuer die Seefracht und allen Hafenprozessen ist es auf der kolumbianischen Seite ein ungeheuerlicher Papierkrieg. Die Anleitung, die wir von unserem Verschiffungspartner auf der panamenischen Seite erhalten hatten, umfasste 24 Schritte in Cartagena, die jeweils in unterschiedlichen Gebaeuden des Hafens oder der Stadt abzuarbeiten waren.

IMG_0221  IMG_0229 Im Hafen                                                                  Die Spannung steigt….

IMG_0237  IMG_0233Wohlbehalten angekommen                                                         Miles und Gorm – stolz wie Oskar

Unzaehlige Formulare mussten ausgefuellt, Rechnungen bezahlt, Versicherungen abgeschlossen, Hafenarbeiter ueberzeugt und Schranken und Waagen passiert werden. Nach 2 vollen Arbeitstagen hatten wir Schritt 24 abgeschlossen und konnten mit dem magischen „Release-Papier“ den Bus aus dem Hafengelaende fahren. JUHU!

IMG_0246Ein Schlafplatz fuer unser Busjen – gleichzeitig Deko fuer das Restaurant

Cartagena ist eine Riesenstadt mit mehr als 1 Million Einwohnern. Als wir auf unserer 22-stuendigen Busfahrt von Bogota (hier waren wir mir dem Flugzeug angekommen) nach Cartagena durch die Randbezirke kamen, waren wir unangenehm ueberrascht: Ist das die Stadt, die alle Traveller so schoen finden? Viel Dreck im Strassengraben, brennende Muellberge und ueberall Favelas – die man wohl bei uns als Slums bezeichnen wuerde.

IMG_0286 IMG_0284Auch nach Monaten in Zentralamerika waren wir auf solche Muellansammlungen nicht vorbereitet

Dann aber kamen wir ins koloniale Zentrum und wir bekamen schliesslich auch das andere Cartagena zu Gesicht: Bunte Haeuser, enge Gassen, wunderschoene Balkone und viele Menschen auf der Strasse. Das Ganze bei 40 Grad am Tag und 30 in der Nacht ist ein wahres Tropenerlebnis. Wir haben uns mit unseren Freunden Miles und Caroline ein Viererzimmer in einem Hostel geteilt und von dort aus unsere Geschaefte erledigt, um die Autos wieder aus dem Hafen zu befreien. Abends waren wir zusammen essen oder sind einfach durch die Strassen gelaufen. Auch die Stadtmauer laedt zu einem Spaziergang am Meer entlang ein.

IMG_0174 IMG_0177Schoenes Cartagena                                            Flanieren am Abend

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Gestern sind wir dann ins Busleben zurueckgekehrt und direkt zu uneserer ersten Sehenswuerdigkeit in Kolumbien aufgebrochen: Dem Schlammvulkan Totumo. Eigentlich ist es kein richtiger Vulkan, eher ein Matschpool. Luft und Gas wird hier aus ca. 500 Metern Tiefe durch feuchte Erdschichten an die Oberflaeche gepresst und erzeugt dabei den grauen angeblich sehr gesunden Schlamm, in dem man baden kann. Haben wir dann natuerlich auch gemacht. Wenn man vor Ort campt, kann man den Vulkan sogar nach den offiziellen Oeffnungszeiten so lange wie man will besuchen und sich danach im naheliegenden See sauberwaschen.

IMG_0269  volcan totumoSchlammvulkan von aussen….                                                                          …und von innen!

Am naechsten Morgen hiess es dann Abschied von Caroline und Miles nehmen. Sie fahren schneller nach Sueden und wir bleiben noch 2-3 Wochen an der Karibikkueste. Ein kleiner Ort namens Minca war dann unser naechstes Ziel alleine. Er liegt auf ca. 600 Metern ueber dem Meeresspiegel, man kann in Wasserfaellen baden, in der Ferne immer noch das Meer sehen und nachts bei angenehmeren Temperaturen schlafen. Hier bleiben wir wohl 2 oder 3 Tage, bevor wir die Guajira Halbinsel erkunden.

IMG_0270Unser letzes gemeinsames Camp mit Miles und Caroline

Neben all den Formalitaeten in Cartagena gab es aber wie gesagt mit Beginn unserer Zeit in Suedamerika auch noch ein Jubilaeum zu feiern: Seit einem Jahr und 40.000 km rollt der kleine blaue Bus nun schon durch Nord- und Mittelamerika! Wir wollten uns hierzu etwas besonderes einfallen lassen und haben daher ein kleines Video mit vielen bunten Eindruecken aus dem unglaublichen vergangenen Jahr geschnitten. Danke an alle, die dieses Jahr zu so einem tollen Erlebnis gemacht haben! Und versprochen: Suedamerika wird mindestens genauso beeindruckend.

@ Mamas: Uns geht es prima!

Panama City und die Vorbereitungen fuer den Uebertritt nach Kolumbien!

Die groesste Herausforderung und der teuerste Teil der Reise von Canada nach Argentinien sind die etwas mehr als 100 Kilometer zwischen Panama und Kolumbien. Der Isthmus von Darien ist als eines der gefaehrlichsten Gebiete der Welt bekannt und wird von Drogen-Banden und Guerillakriegern beherrscht. Da der dichte Dschungel nur schwer zu erreichen oder gar durchqueren ist, sind bis jetzt alle Versuche eine Strasse zwischen den 2 Kontinenten zu bauen im Sande verlaufen (und vielleicht haben die grossen Seefrachter da auch kein wirtschaftliches Interesse daran). Auch wenn es vor ein paar Jahrzehnten schon Menschen gelungen ist, den Isthmus ueber Land zu durchqueren, entschieden wir unser Leben nicht im Dschungel zu riskieren und haben uns fuer eine Verschiffung entschieden – wie eigentlich alle anderen Reisenden.

IMG_0036 IMG_0037 Busromantik auf dem Weg in die Stadt              Panamas next TopmodelIMG_0034  IMG_0046 Manchmal muss man auch Grossreine machen                     USA-Romantik!

Der komplette Prozess begann fuer uns Montag Morgen um 9 Uhr bei der Polizeiinspektion (DIJ) in Panama City. Dort wurde das Fahrzeug untersucht und dann um 14 Uhr am gleichen Tag die Ausfuhrgenehmigung fuer den Seetransport innerhalb der naechsten Woche ausgestellt. Die Polizeistation liegt inmitten eines relativ armen Teils der Hauptstadt. Heruntergekommene Wohngebaeude und der Gestank nach Muell und verwesendem Tier lag ueberall in der Luft. Ein Unangenehmer Ort!

IMG_0053  IMG_0057 Gefaehrlicher Parkplatz der Polizei                      Wer wuerde gerne hier wohnen?

Je nachdem, fuer welche Verschiffungsvariante man sich entscheidet, muss man nun unterschiedliche Schritte unternehmen. Wir haben uns mit Caroline und Miles fuer einen geteilten Container entschieden und diesen ueber Boris Gabriel Jamarillo, der fuer Evergreen-Logistics arbeitet, arrangiert. Er arbeitet professionell und ist bei 2 Fahrzeugen pro Container mit 1030 Dollar pro Fahrzeug die guenstigste Alternative. Zudem ist er sympathisch!

IMG_0045 IMG_0042 Panama Stadt mit Hochhaeusern              Unser einziger Blick auf den Kanal von der Bruecke

Am naechsten Morgen waren wir also in Colon mit Boris auf dem Parkplatz einer Pizzeria verabredet, um gemeinsam zum Zoll zu fahren und alles zu erledigen. Da aber in Panama IMMER Stau ist (konnten wir am Vorabend schon ganze 4 Stunden lang erleben), hat sich durch das viele Kuppeln der alte Kupplungszug verabschiedet, mitten im morgendlichen Verkehrschaos. Irgendwie haben wir es dann trotzdem die letzten 60 km nach Colon ohne Kupplung geschafft. Mit der Zeit kriegt man Uebung im Gaenge manuell synchronisieren und es hat Gorm fast sogar Spass gemacht (ausser man muss an Mautstationen anhalten oder steht im Stau). Der Termin war um 9 Uhr und wir waren trotzdem nur 5 Minuten verspaetet.

IMG_0066 IMG_0068 Kupplungszug gerissen                                         Schnellreparatur auf dem Parkplatz

IMG_0076 Dreckiges Schwein!

Da wir einen Ersatz-Kupplungszug dabei hatten, wurde auf dem Parkplatz der Pizzeria dann kurzerhand alles gewechselt. Circa 30 Minuten und einige Nerven spaeter waren wir wieder fahrbereit und Gorm extrem dreckig. Weil beim Zollamt gewisse „Dresscodes“ herrschen hatten wir Angst, dass er nicht reingelassen wird, aber es kam sowieso alles ganz anders.

IMG_0077  IMG_0051 Dresscode beim Zoll                                                                      Noch sind wir guter Laune

In Colon war am Vortag ein Kirchenoberhaupt ums Leben gekommen. Alle Staatsbeamten waren deswegen im Trauermodus und hatten fuer den Tag schlichtweg saemtliche Behoerden geschlossen. Schnell war klar: Keine Chance, die Zollpapiere heute zu erledigen. Das Problem daran: Caroline und Miles mussten am naechsten Morgen um 5 Uhr zu ihrem Segeltoern aufbrechen.

IMG_0058 Impressionen aus Panama Stadt. Hier ein Bild aus einem armen Teil in der Naehe der Polizei.

Eine Loesung musste her und hier geht ein grosses Lob an Boris. Er bestellte im Nu einen Container zu einem Warenhaus ausserhalb des Hafens und mittels eines Abschleppwagens haben wir dann die Fahrzeuge in den immernoch auf dem LKW montierten Container beladen. Das Ganze sieht nicht nur abenteuerlich aus, nein es war auch eine richtige Bilderbuchsituation: Rueckwaerts auf den Abschlepper drauffahren, per Hebebuehne hinauf in 1,5 Meter Hoehe und dann mit dem Abschlepper an den Container ranfahren. Die Ladeflaeche wurde dann einigermassen mit dem Container in eine Linie gebracht und wir konnten in ca. 1,5 Metern ueber dem Grund von einem Fahrzeug in das andere gefahren. Knight-rider!

IMG_0080  IMG_0086 Rueckwaerts hoch…..                                                                    … und in den Container

 

IMG_0094  IMG_0101  eng? Da ist noch viel Platz!                                      Caroline und Miles hintendran.

Caroline und Miles sind dann zurueck nach Panama in ihr Hostel und wir durften ueber Nacht spontan in der Wohnung von Boris‘ Vater auf dem Sofa uebernachten. Am naechsten Morgen haben wir den ganzen Papierkram recht reibungslos erledigt und konnten zurueck zu unserem Couchsurfing-Host in die Hauptstadt. Ende gut, alles gut. Jetzt hoffen wir nur noch, dass unser lieber Bus gut in Kolumbien ankommt.

IMG_0110 IMG_0133 Yeah, alles geschafft!                                             Papierkram

Schade war, dass wir durch diese Aktion fast nichts von Panama City und unserem Gastgeber mitgekriegt haben. Um doch noch etwas Zeit miteinander zu verbringen, haben wir gestern Abend dann zusammen Risotto gekocht und dabei etwas geplaudert.

IMG_0063 IMG_0047 Roger, unser Couchsurfing-Host                         Eine kleine Party in Rogers Garten

Jetzt sitzen wir am Flughafen und freuen uns auf Suedamerika! Wenn ihr das lest, sind wir in Bogota!

@ Mamas: Uns geht es gut!