Auf dem Weg nach Hause!

Und bevor ihr auf falsche Gedanken kommt: Unser kleiner Ausflug an die noerdliche Westkueste neigt sich dem Ende und wir sind auf dem Rueckweg nach Suedkalifornien zu unserem Bus. Gestern Abend haben wir von einem Freund Bilder aus der Werkstatt bekommen und uns sehr gefreut: Der Bus sieht wieder vernuenftig aus und die Leute bei Blodgett‘s Automotive scheinen viel von ihrem Handwerk zu verstehen. Hatte dieser Bus einen Unfall? Kaum zu glauben!

bus bus2 sieht Alles in Allem wieder gut aus, unser Kleiner!

Seit dem letzten Beitrag sind wir mit unserem Mietwagen von Kalifornien nach Oregon, kurz nach Washington State und dann wieder langsam zurueck gefahren. Vor allem Oregaon hat uns beeindruckt. Nachdem wir die Mammutbaeume besucht haben, sind wir langsam die romantische und wilde Kueste Oregons nach Norden gefahren. Im Gegensatz zu Kalifornien ist der Strand fast ueberall mit riesigen, aus dem Wasser herausschauenden Felsen gespickt. Es ist natuerlich auch etwas kaelter und das sich an den Felsen zerstaubende Wasser macht das Gefuehl komplett. Dazu trotzdem viel Abwechslung: sanfte gruene wiesen im Innland, eine riesige Duenenlandschaft an der Suedkueste, der wunderbar blaue Crater lake und einige beeindruckende Mountains.

IMG_7190 IMG_7161  Oregons wilder Kueste                                                         Spaziergang am StrandIMG_7184 IMG_7180 Wo soll das enden?                           Vor dem Wind in Deckung gegangen

Da wir kurzfristig ein Missverstaendnis mit der Versicherung und dadurch eine zwischenzeitliche Absage fuer unsere Hotelaufenthalte hatten, mussten wir uns eine andere Unterkunft fuer das letzte Wochenende suchen, sodass wir keine Zusatzkosten hatten, bis alles geklaert war. Ueber einen Aufruf in Facebook haben wir Jacob und Harmony kennen gelernt, Freunde von einem Freund von Eli, die uns zu sich in ihr Haus eingeladen haben. Sie hatten ein Gaestezimmer und genug Platz und Zeit, sich das Wochenende mit uns zu vertreiben. Wir sind durch die Stadt, den groessten privat gefuehrten Buchladen der USA und an vielen Essensstaenden vorbeigezogen. Zu Hause haben wir mit ihren 2 Hunden Cota und Junie gespielt. Das beste aber war, dass wir von Anfang an auf einer Wellenlaenge lagen und uns die ganze Zeit ueber gut verstanden haben.

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Fuer einen Tag sind wir dann auch noch nach Washington reingefahren und haben uns entlang des Columbia Rivers nach Osten hin zum Beacon Rock State Park gemacht, wo wir unseren Freund Patrick Murray wiedergetroffen haben. Er arbeitet hier als Ranger und wir kennen ihn von unserer Zeit auf der Baja, wo wir uns an der La Bufadora einen Campingplatz geteilt haben. Nachdem wir ihn bestimmt eine halbe Stunde von der Arbeit abgehalten haben, hat er uns sogar noch einen Park Pass ausgegeben und wir haben einen der ersten Wandertrails der Westkueste, hinauf auf den Beacon-rock erkundet. Danke Patrick!

IMG_7207 IMG_7202 Wasserfaelle am Columbia-river                         Fruehling!IMG_7200 IMG_7197 Ausblick vom Beacon Rock                                   Der Columbia-river

Wir freuen uns sehr, unser Hotel-Leben wieder gegen ein Bus-Leben zu tauschen. Der Bus ist in den letzten Monaten zu unserem wirklichen zu Hause geworden und wir haben uns an einen Outdoor-Lebensstil angepasst. Im Hotel steht man viel spaeter auf, geht viel mehr Fast-Food essen und hat nur die Haelfte an Interaktionen mit „Locals“. Ausserdem muss man jeden Morgen ausziehen und immer wieder seine Sachen neu packen. Fuer manche mag das die Traumvorstellung einer Reise sein. Unsere Traumvorstellung ist etwas anders!

IMG_7270 IMG_7266 Die Abenteurer am Crater Lake in Oregon        Der blauste See der USAIMG_7251 IMG_7286 Tunnel, um bei Schnee das Klo zu erreichen                        unser Mietwagen ist sehr sparsam!

Uns geht es gut!

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