Viel Programm – Wenig Zeit zum Schreiben

Unsere Wohnmobil-Auszeit von der Reise neigt sich langsam aber sicher dem Ende zu und wir haben wieder viel zu berichten. In 4 Tagen geben wir den komfortablen Riesen-Camper zurueck und in etwas mehr als einer Woche sind wir wieder mit dem Bus unterwegs nach Sueden.

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Seit dem letzten Eintrag hier haben wir viel gesehen und mit Elis Aktiv-Eltern jede Menge Programm gemacht. Wir sind ueber Mesa Verde in die beiden Staedte Santa Fe und Albuquerque gefahren und von dort aus ueber ein Indianerdorf, verschiedene Canyons und das beruehmte Monument Valley an den Lake Powell bzw. Horseshoe-bend. Dort haben wir jetzt zwei Ruhetage geplant.

IMG_7899 Junior-Ranger zu sein ist eine Ehrenaufgabe!

Mesa Verde ist beeindruckend. Wir haben 2 der beruehmten Cliff-Behausungen besichtigt. Eine auf eigene Faust und eine mit einem Ranger. Wirklich beeindruckend fanden wir, wie die Leute vor 800 Jahren mit einfachsten Mitteln Gebaeudekomplexe gebaut haben, die heute noch stehen. Jedes heutzutage gebaute Material waere in 800 Jahren nur noch Bauschutt oder Plastikmuell.

IMG_7850 IMG_7830 Cliff Palace – Auf Tour mit einem Ranger!                       Warten aufs Essen IMG_7831 IMG_7841 Und zwar auf Bratwurst                            Nahaufnahme einer CLiff-Siedlung

Santa Fe , die Hauptstadt New Mexicos und Albuquerque, die groesste Stadt des Staates sind beide im Pueblo-Stil gebaut. Haeuser im Stil der Siedlungen der Ureinwohner sind hier in Sand-und Erfarben zu schoenen Geschaeften oder Restaurants ausgebaut. Im Gegensatz zu den bekannten amerikanischen Vorstadt-Kulissen sind sie wunderbar anzuschauen und man fuehlt sich in eine andere Zeit versetzt. Ein eine Zeit ohne Beton-wuesten und Neonschilder. Schoen!

IMG_5346 IMG_5342  Das Wohnmobil versteckt hinter einer Statue                                                   Auf WanderschaftIMG_5339 IMG_5348 Geschaefte im Pueblo-Stil                                    Parkgebuehr auf Vertrauensbasis

Acoma, the City in the Sky – ein Indianer-Pueblo hat uns vor allem durch seine hohen Preise beeindruckt. Man bezahlt der Indianer-gefuehrten Gesellschaft 23 Dollar, um mit einem Shuttle auf den Pueblo-Berg gefahren zu werden und erlebt dort eine gefuehrte Tour, bei der man eigentlich nur von Verkaufsstand zu Verkaufsstand eskortiert wird. Informationen ueber den Indianerhintergrund werden nur sehr duerftig gegeben und Wenn man die Verkaeufer fragt, ob man ihre ueberteuerten Waren fotografieren darf, heisst es NEIN. Irgendwie unbefriedigend.

IMG_5376 IMG_5362  Dorfansicht                                                             Foto machen – schnell weiterIMG_5366 IMG_7883 Kirche und Friedhof                                            Bitte keine Kunst oder Menschen fotografieren.

Canyon de Chelly hat uns mit einer Wanderung auf sportlichen Pfaden gehalten. Ca. 4,5 Kilometer mit mindestens 400 Metern Hoehenunterschied haben uns in der Mittagshitze schwitzen lassen. Danach ging nur noch ausruhen und Fuesse hochlegen.

IMG_7914 IMG_7919  Behausungen wie in Mesa Verde                                 Schoener+ anstrengender WanderwegIMG_7926  IMG_7908 Drei Meter Abstand zum Rand – sieht gefaehrlicher aus, als es ist!

Das aus den John-Wayne-Filmen bekannte Monument Valley hat genauso wie das Acoma Sky-village preislich den Rahmen gesprengt. Die Indianer langen ordentlich zu, wenn es darum geht, ihr Land zu besuchen. Trotzdem waren die Ausblicke fantastisch. Meterhohe, riesig breite Steinsaeulen, die sich aus dem flachen Land in den Himmel erheben. Wild Wild West!

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Heute haben wir dann den Horseshoe-bend besichtigt und ein paar schoene Bilder gemacht!

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Trotz des Komforts im Wohnmobil freuen wir uns schon wieder, in unser kleines blaues Haus auf Raedern umzuziehen. Dann geht es ab nach Sueden. Endgueltig!

IMG_7966 Lake Powell – Glen Canyon Dam

Uns geht es gut!

2 Gedanken zu „Viel Programm – Wenig Zeit zum Schreiben

    1. gormi Artikelautor

      Hallo Gerhard,
      wie schoen eine Nachricht aus der Heimat zu bekommen! Waehrend die Eltern ja schon wieder gesund zu Hause angekommen sind, legen wir noch einen kleinen Umweg auf unserem Weg nach Hause ein und sind jetzt nochmal auf dem Weg nach Sueden. Danach freuen wir uns dann auf ein gesundes Wiedersehen in der Heimat.
      Viele liebe Gruesse!
      Eli und Gorm

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