Die surrealistischen Gaerten von Edward James in Las Pozas, Xilitla.

Alles fing irgendwann im Februar in der Naehe von Patzcuaro, Michoacan an, als wir dort David und Marina aus Kanada trafen. Sie waren mit ihrem T3 fuer ein paar Wochen in Mexico unterwegs und kamen von der Ostkueste, wo sie besonders von den kunstvoll gestalteten und mittlerweile in den Dschungel hineingewachsenen Skulpturgaerten des Kuenstlers Edward James begeistert waren. Da wir ein paar Fotos des Ortes gegoogelt haben, stand fest: Da wollen wir auch hin!

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Nun sind wir, wie ihr ja wisst, vor ein paar Tagen zurueck nach Mexico gekommen und weil wir so schnell wie Moeglich in den Sueden wollen, haben wir uns auch die oestliche Route  rausgesucht. Die surrealistischen Gaerten sind zugegebenermassen wirklich „Ab vom Schuss“ und mitten im Dschungel, weswegen es am Ende dann doch recht lange gedauert hat, dort hin und wieder zurueck zu kommen.

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Wenn man von der zentralmexikanischen Hochebene in Richtung Osten faehrt, steigt man kurz hinter San Luis Potos mehrere hundert Hoehenmeter hinab zur Kueste. Es wirk merklich waermer und vor allem feuchter. Innerhalb von 2 Stunden befindet man sich im tiefesten Dschungel und alles ist gruen. Die Strassen sind wegen der dauerhaften Feuchtigkeit oft in schlechtem Zustand und das Reisetempo verringert sich merklich. Links und rechts von er Strasse ist dichtes, gruenes Gestruepp und von den farnbewachsenen Baeumen haengen Lianen. Man hoert Voegel kreischen und sieht allerlei bunte, handgrosse Schmetterlinge.

IMG_8391 IMG_8345 Regenwald                                                                                    Wie immer: Kuehe an der Strasse!

Die Schotterpiste, die zu den Gaerten und zur anliegenden Campingmoeglichkeit fuehrt, war zum groessten Teil weggespuelt aber unsere kleine blaue Bergziege hat sich wie gewohnt gut hochgekaempft. Schon wenn man an den Gaerten vorbeifaehrt, sieht man: Das hier wird was besonderes.

IMG_8387 IMG_8364 Home-office im Bus                                                                                               Bus im Dschungel

Von Innen wird man dann erst recht beeindruckt. Edward James hat hier ein Meer aus surrealistischen Formen, Gebaeuden, Statuen, Gaengen, Saeulen und Treppen geschaffen. Alles ist ineinander verschlungen. Der Dschungel ist mit all seinen Baeumen, Moosen, Blumen, Voegeln ein Teil des Ganzen und man weiss nicht so recht, wo man eigentlich hinschauen soll: auf die liebevoll gestalteten Betonfiguren oder die bluehenden Orchideen und den Riesenbambus.

IMG_8425 IMG_8395  Mitten im Dschungel stehen die Skulpturen bzw. FantasiegebaeudeIMG_8440 IMG_8476 Ein Flusslauf durchzieht das Anwesen auch..                                  Die Wendeltreppe ins Nichts

Zusaetzlich zu dem „Skulpturengarten“ sind in dem riesigen Anwesen noch mehrere Badebecken in einen Flusslauf integriert. Sie werden durch Wasserfaelle getrennt und das frische Wasser laedt die Besucher zum Baden ein.

IMG_8482 IMG_8471 Bademeister Gorm                                                                                         .. und Katzenfreund

Fuer uns war der Ausflug nach Xilitla ein Hoehepunkt auf der Reise nach Sueden. Gerade weil es etwas abseits von den ausgetretenen Touristenpfaden liegt und man kaum andere Gaeste dort sieht, fuehlt man sich, als wuerde man etwas Besonderes sehen, sozusagen als Abenteurer.

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Gestern sind wir dann von Xilitla nach Poza Rica gefahren. Die Strasse war sehr schlecht und nur langsam zu befahren, weshalb wir fuer 300 Kilometer ca. 10 Stunden gebraucht haben. Gleich werden wir aufbrechen, um die Ruinen von El Tajin zu besichtigen und spaeter geht es an die Costa Esmeralda!

Uns geht es prima!

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