Das Rennen durch Mittelamerika ist gewonnen!

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Ja, richtig, wir waren sehr schnell in den letzten Tagen unterwegs: Innerhalb von einer Woche sind wir von Guatemala nach El Salvador, Honduras, Nicaragua und bis nach Costa Rica gefahren. Den groessten Teil dieser Zeit haben wir dabei wohl hinter dem Steuer oder auf dem Beifahrersitz verbracht. Von der Zeit der Grenzuebertritte in Mittelamerika haben wir ja schon berichtet. Warum also haben wir uns so beeilt, warum nicht mehr Zeit in Mittelamerika verbracht?

IMG_9434 IMG_9441 Ueber Stock und Stein, ueber schoene Bruecken und durch den Nebelwald

Die Antwort ist einfach: Freunde! In Deutschland sind im Moment Sommerferien und die Lehrer haben nach der ganzen Arbeit endlich frei. Fuer Gorms Freunde bedeutet das: Auszeit in Costa Rica! Und mal ehrlich: Wenn man schonmal so nah beieinander ist – und das am anderen Ende der Welt – dann muss man sich doch treffen! Wenn man so wie wir dann eine Woche vorher noch 5 Laender weiter noerdlich am Atitlan-See Sprachschule und schoenes Leben macht, muss man halt Gas geben.

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Am 7. August sind wir also ueber die Grenze von Nicaragua nach Costa Rica gefahren. Da Nicaragua uns irgendwie gut gefallen hat, haetten wir gerne noch etwas mehr Zeit dort verbracht, trotzdem waren wir auch froh, endlich am „Zwischenziel“ zu sein. Am Abend haben wir dann in Samara die ganze Bande getroffen. Freunde bei sich zu haben ist schon was Schoenes!

IMG_9386 IMG_9414 Englisch spricht hier wieder jeder                     Da es um 6 Uhr am Abend dunkel wird, sind wir                                                                                      meistens schon sehr frueh im Bett und am                                                                                                naechsten Morgen wieder wach.

Ploetzlich war die ganze Anspannung und der Termindruck weg, es ist wieder Zeit zum Surfen, zum Schildkroeten beobachten und um Abends auf dem Balkon oder am Meer zu sitzen und Bier zu trinken.

IMG_9398 IMG_9404 Tina und Uli beim Schildkroeten anschauen                                                        Gorm am Strand

Auch auf dem Poas-Vulkan waren wir zusammen und haben unglaubliches Glueck gehabt: Schon am Eingangstor wurden wir gewarnt, dass wir heute den Krater nicht sehen koennten – und tatsaechlich: Alles war in einer dicken Nebelsuppe verschwunden. Wir haben wirklich lange am Aussichtspunkt gewartet, sind wandern gegangen, haben und das Visitors-Center angeschaut und genau als wir dann zurueck kamen, haben sich fuer 20 Sekunden die Wolken verzogen und einen mystischen Blick auf den Krater und die umliegende Mondlandschaft freigegeben.

IMG_9452 IMG_9456 Nebenschwaden waren alles, was wir am Anfang gesehen haben.. vlcsnap-2015-08-13-21h04m56s143 Gluecklicherweise hat sich doch fuer ca. 20 Sekunden ein Fenster geoeffnet.

Costa Rica an sich ist sehr schoen. Das Lebensmotto der Ticos (Costaricander) ist „Pura vida“, was so viel heisst wie „Geniess das Leben“. Ueberall gibt es wunderbare Natur und Tierwelt zu sehen und die Strassen sind durchweg gut! Leider ist alles unverhaeltnismaessig teuer und so werden wir uns keinen sehr langen Aufenthalt in Costa Rica leisten koennen. Wir fragen uns, wie die Ticos sich einen 150-Gramm Joghurt fuer knapp 2 Dollar oder 200 Gramm Kaese fuer 6 Dollar leisten koennen. Wenn man in einen Nationalpark wie den des Vulkans Poas faehrt, kostet das 15 Dollar Eintritt pro Person und man muss zum Parken noch einmal extra 3 Dollar drauflegen. Fuer uns mit dem schmalen Budget kein ganz einfaches Reiseland!

IMG_9418 IMG_9424 Ein blauer T2? Ja wo gibts denn sowas?                Heimatgefuehl: Der Duft einer frischen BrezelIMG_9428 IMG_9471 Nasenbaer vor unserem Haus                                                                                                 Blumen

Im Moment sind wir in Orosi, in der Naehe der Hauptstadt San Jose, und campen im Garten eines Auswandererpaares aus der Schweiz. Im Hintergrund kann man den Vulkan Irazu sehen. Es gibt gutes Internet, warme Duschen und eine schweizer Baeckerei im Ort! So laesst sichs leben!

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@Mamas: uns gehts gut!

2 Gedanken zu „Das Rennen durch Mittelamerika ist gewonnen!

  1. Heidi Thielen

    Hallo ihr Beiden,
    eure Reiseberichte und die vielen schönen Bilder verfolgen wir mit großem Interesse. In Kirn spricht man viel über diesen außergewöhnlichen Trip mit dem blauen Bulli. Es gehört wohl eine Menge Mut , Abenteuerlust und Unternehmungsgeist dazu, um solch eine Reise zu planen und umzusetzen. Wir wünschen euch noch viele erlebnisreiche Tage und lasst uns weiter an euren tollenErlebnissen teilhaben.
    Alles Gute und noch viele neue Eindrücke
    wünschen euch
    Günter und Heidi Thielen

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