Bogota, die Tatacoa-Wueste und ein freudiges Wiedersehen!

IMG_1618 Und wo seid ihr gestern so aufgewacht? – Desierto de la Tatacoa, Kolumbien

Bogota ist eine der hoechsten Hauptstaedte der Welt und liegt im Durchschnitt auf ca. 2600 Metern Hoehe! Um Elis neuen Reisepass in der deutschen Botschaft abzuholen, haben wir vor etwa 10 Tagen nochmal den Aufstieg auf die westliche Andenkordilliere Kolumbiens in Kauf genommen und in der 9-Millionen-Stadt dann 4 Tage verbracht.

IMG_1557 Unser Einkaufszentrums-Zuhause – eine Us-amerikanische Parallelwelt

IMG_1554 IMG_1553 Strassenzene in La Candelaria – dem Szeneviertel von Bogota,                                Strassenkunst

Wir hatten dort einen wahrhaftig guten Campground: Auf dem Parkplatz gegenueber einer Polizeistation, in direkter Naehe zum riesigen Einkaufszentrum „Gran Estacion“ standen wir in einem sehr ruhigen Stadtteil. 20 Meter weiter war eine Tanzschule fuer indische und arabische Taenze und da wir uns mit den Besitzern sehr gut verstanden haben, konnten wir sogar das W-Lan der Schule im Bus nutzen: Luxus! An einem Tag haben uns die jungen Besitzer Alex und Natalia sogar zum Fruehstueck eingeladen. Neben einem kurzen Besuch im historischen Stadtzentrum haben wir eigentlich die meiste Zeit im Einkaufszentrum gelebt. Bei leckerem West-Essen und superschnellem Internet sassen wir Stunden lang in der modernen Atmosphaere. Auch mal eine angenehme Abwechslung!IMG_1527

 

IMG_1574 IMG_1585 IMG_1724 IMG_1714  IMG_1595  IMG_1578 Vermischte Bilder der letzten 10 Tage

Tage davor hatte Gorm im Rio-Claro Naturreservat die Trommelbremsen an der Hinterachse nachgeschaut und festgestellt, dass die Belaege langsam ihre Abnutzungsgrenze erreichen. Um die Zeit in Bogota vernuenftig zu nutzen, entschieden wir dort auch die Bremse zu erneuern. Im noerdlichen Teil der Stadt gibt es einen Bezirk, in dem nur Auto Werkstaetten angesidelt sind. Ein Eck in diesem Bezirk ist der VW-Himmel – mit allem was das Herz begehrt. Bei „Castivolks“ wurden dann neue Belaege auf unsere alten Bremsbacken aufgenietet und schwupps war die Bremse wieder wie neu! Uebrigens: Komplette Bremsbacken mit Belaegen werden hier gar nicht verkauft. Anstatt alles auszutauschen werden einfach die alten Teile aufgearbeitet und weiterbenutzt.

IMG_1524  IMG_1545 Bremse vorher …                                                                                                            ……und nachher

IMG_1528 IMG_1527 Der Mechaniker am Werk                         Klamotten selber dreckig machen ist hier nicht, schade!

Von der kuehlen Metropole ging es dann in die nicht so kuehle Wueste. Die „Desierto de la Tatacoa“ liegt bei Neiva und gehoert neben der Guajira-Halbinsel zu den trockensten und heissesten Orten in Kolumbien. Das Thermometer steigt am Tag auf ueber 40 Grad und einmal, als wir den Bus verschlossen abgestellt hatten, hat das Innenthermometer eine Fehlermeldung angezeigt, weil es maximal 50 Grad erfassen kann! Die meiste Zeit haben wir uns also im Schatten oder in einem der aus Thermalwasser gespeisten Natursteinbecken aufgehalten.

IMG_1602  IMG_1609 Wuesten-Szenerie                                                   sehr hohe Temperaturen im InnenraumIMG_1582  IMG_1684 Der schoenste Kaktus der Welt                              die untergehende Sonne im Canyon

Erst am Abend sind wir dann in den Canyon hinabgestieben und haben rechtzeitig zum Sonnenuntergang das auf die roten Steinformationen treffende Licht geniessen koennen. Am Abend ist auch die Zeit, in der die Touristenunternehmen ihre Kunden zur Wueste fahren. Bei einer Wanderung einer dieser Touren wurde dann unser Bus als Rastplatz auserkoren und die kolumbianischen Touristen durften abwechselnd am kleinen roten Tisch Platz nehmen.

IMG_1631  IMG_1645 Rast am Bus fuer eine Touristengruppe           schwebt etwas herum, Der Sand ist auch zu heiss!IMG_1607  IMG_1661 Baden im Natursteinbecken                                                                                 Leben in der Wueste

Ein letztes Mal in Kolumbien sind wir dann noch ueber die zentrale Kordilliere ruebergefahren um im Westen der Panamerikana folgend nach Ecuador einreisen zu koennen. Kurz vor dem Grenzuebertritt stand dann aber zunaechst noch ein Wiedersehen an: Claudia und Martin, die wir schon auf der Baja California getroffen hatten, waren zufaellig in der Naehe und so haben wir des Abends zu viert in Lenny, dem kleinen Bruder unseres Bullis, gesessen und wirklich schoen miteinander geredet. Genau wie wir leben sie in ihrem VW-Bus und da hat man sich natuerlich einiges zu erzaehlen. Lenny ist uebrigens ein Prachtexemplar eines T3’s und hat eine Innenausstattung, die gleichzeitig praktisch und komfortabel ist. War schoen, euch wieder zu sehen!

IMG_1747 V.l.n.r: Lenny, Martin, Claudia, Gorm, Eli und unser blaue Haus

Gestern ging es dann ueber die Grenze in unser 11. Land – Ecuador. Dazu aber mehr im naechsten Beitrag.

IMG_1606 Die Tatacoa-Wueste; El desierto de la Tatacoa

@Mamas: uns gehts gut

Ein Gedanke zu „Bogota, die Tatacoa-Wueste und ein freudiges Wiedersehen!

  1. Inge und Wilfried

    Wir freuen uns immer über einen neuen Beitrag mit den tollen Fotos und Berichten von euch und darüber, dass wir auf diese Weise an eurer abenteuerlichen Reise teilnehmen können ohne unsere bequemen Sessel zu verlassen ;-). Wir wünschen euch weiterhin viele schöne Erlebnisse und ein pannenloses Fortkommen in eurem Zuhause.
    Inge und Wilfried

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