Eine Stadt, die Menschen einsaugt.

Sie ist wirklich etwas Besonderes, Diese Stadt am Golf von Mexico. Oft ist sie in Nebel gehuellt, Oft regnet es und fuenf Minuten spaeter scheint wieder die Sonne. Sie ist die Stadt der Toten, des Vodoo, der Musik und des Mardi-Gras und hat uns fuer Silvester ein Feuerwerk ueber dem Missisippi gezeigt: New Orleans!

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Wie bei Gorms letztem Besuch konnten wir auch diesmal mit Michael viel Zeit verbringen. Er hat uns dieses Mal sogar eingeladen, in einem Gaestezimmer zu naechtigen und wir mussten kein Grossstadt-Camping machen. Heisst: eigenes Bad und Kuelschrank. Dazu zwei Hunde und einen guten Kaffee am Morgen fuer Eli. Die Gastfreundlcihkeit der Amerikaner ist weiterhin gigantisch! Leider war dieses mal nicht soo viel Zeit fuer Arbeitseinsaetze. Trotzdem haben wir mit ihm einen Zaun abgerissen und Loecher fuer neue Pfosten gegraben.

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Das neue Jahr haben wir mit tausenden anderen Menschen am Missisippi eingelaeutet. Das Feuerwerk war zwar nicht gigantisch, aber trotzdem gross genug. Hat ja auch was gutes, wenn nicht so viel Geld verboellert wird. Danach gabs Beignets, eine lokale Koestlichkeit, die aus Teig ist und mit Puderzucker ueberzogen wird, nachdem sie frittiert wurde.

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Michael baut sich im Moment eine Existenz als Fotograf auf und hat uns gefragt, ob wir ihm fuer ein Fotoshooting zur Verfuegung stehen wuerden. Erst waren wir etwas ueberrascht und unsicher aber er hat das gut gemacht und ueber 200 Fotos von uns geschossen. Wer moechte kann einige davon hier sehen:

Die vollstaendige Serie: http://www.michaelleewong.com/gormeli

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Vom Neujahrstag gibts auch wieder viel zu berichten. So hat Michael Freunde zum Dinner eingeladen und wir haben zusammen gekocht, gegessen und geplaudert. Es gab das beste Steak, dass wir je gegessen haben und dazu Kaesspaetzle, Quinoa und Kale, dessen Uebersetzung uns ein Raetsel ist.

Um Zehn haben wir die Tafel verlassen und sind in ne Musikkneipe, in der wir der Brass-Brand Soul rebels (aus New Orleans) gehoert haben. Authentische Musik von hier, die sehr gut und sehr laut war.

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Generell sind wir in den fuenf Tagen, die wir in dieser Stadt verbracht haben viel durch die Strassen geschlendert und haben erkundet. Anders als in den meisten US-Staedten hat diese Stadt so viel zu entdecken und sieht nebenbei noch schoen aus. Viel Geschichte und ein guter Mix aus Architektur und Gruenzeug sorgen fuer ein sehr gutes Gefuehl. Live-oak-trees, die sich auf den Boulevards mit Palmen abwechseln, verfallene Friedhoefe mit Vodoo-Graebern, alte Haeuser mit schmiedeeisernen Balkonen und der dreckige Fluss, auf dem riesige Schiffe auf uns ab fahren. Unbeschreiblich.

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Spricht man von New Orleans darf man auch auf keinen Fall die kulinarischen Besonderheiten vergessen: Cajun-Food mit scharfen Gewuerzen, viel Seafood und Fleisch bleibt einem gewiss im Geschmacksgedaechtnis haengen. Wir haben viel ausprobiert und Eli hat ihr Seafood Debut mit einem Sandwich, das mit frittierten Austern und Shrimps belegt war begangen. Mutig!

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Wenn man die Stadt verlaesst, hat man immer das Gefuehl, man wueder gerne noch laenger bleiben oder man hat noch nicht alles gesehen. Wir haetten zum Beispiel gerne noch ein paar gefuehrte walking-touren gemacht (wir haben nur die „Ghost-tour“ gemacht). Trotzdem war es Zeit aufzubrechen. Wir sind unterwegs nach Californien. 4 Tage Fahrt

Bis dahin!

Wir bitten, die undurchsichtige Reihenfolge der Bilder zu entschuldigen!

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