Wale und die Bucht der Engel!

Es ist „viel“ Zeit vergangen seit unserem letzten Beitrag, deshalb hier alles der Reihe nach:

Von San Quintin sollte es eigentlich direkt in die Bucht der Engel “ Bahia de Los Angeles gehen“. Unser unbegrenztes Vertrauen ins „Busje“ und der Wille Entdecker zu sein (Wir haben die Schotterpiste genommen) haben uns dann aber nur sehr langsam vorankommen lassen. Nach 10 Kilometern (ca. 2 Stunden) haben wir dann doch umgedreht und wir uns kurzfristig einen wunderschoenen Campingplatz nach 10% der Strecke zum Uebernachten genommen. Nahe einer Fischaufzuschtstation konnten wir nicht nur Seeloewen sehen, sondern auch einen der schoensten Sonnenuntergaenge ueber dem Pazifik sehen. Fuer 2 Dollar!

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Bahia de Los Angeles wurde dann am naechsten Tag erreicht. Die Bucht, in der malerische Inseln liegen, hat ein ausgepraegtes Sealife: Delfine beobachten zum Fruehstueck, Robben beim Jagen erleben und Wale zum Einschlafen pusten hoeren. Dazu ein blitzeblanker Sternenhimmel. Neidisch? Leider wurde ein anderer Teil des Ortes von einem dreiviertel Jahr von einer Schlammlawine in Mitleidenschaft gezogen, weshalb sich der Tourismus dort nur langsam erholt.

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Beim Versuch 10.000 Jahre alte Felsmalereien zu finden, sind wir dann mal wieder 30 km Offroad (ausser der Hauptverkehrsstrasse  der Insel ist hier alles Offroad) herumgeirrt. Leider ohne Erfolg.

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Dann ging es schnurstracks nach Guerrero Negro kurz unter der Grenze zum suedlichen Teil der Baja California! Hier sind wir in eine neue Zeitzone (1 Stunde naeher an Zuhause) gefahren und haben nach einem kleinen EInkauf den Whalewatching-Hotspot Laguna Ojo de Liebre aufgesucht. Dort trafen wir zu unserem Erstaunen 2 weitere deutsche „Overlander“, die beide schon viele Jahre ihres Lebens auf den Strassen der Welt unterwegs sind. Stefan und Christa sind mit ihrem „Reisephant“ von Nord nach Sued unterwegs und Volker und Margot fahren mit ihrem „Big Ouzo“ seit 2006  von Suedamerika nach Alaska.

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Was aber das wirkliche Highlight war: Wale! Hunderte von Walen! Und Babywale, hunderte von Babywalen. Bei der zweistuendigen Bootstour wusste man meistens gar nicht, wo man hinschauen sollte, so viele Grauwale tummelten sich um unser Boot. Teilweise sind sie unter uns durchgetaucht. Ein unbeschreibliches Gefuehl. Hier lassen wir mal die Bilder weitersprechen.

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Heute sind wir dann in San Ignacio (wunderschoene alte Mission von 1732) angekommen, wo wir eine Nacht in einer buchstaeblichen Oase verbringen. Morgen geht es dann zum Geburtstag wieder ans Meer. Santa Rosalia steht auf dem Plan.

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3 Gedanken zu „Wale und die Bucht der Engel!

  1. Herbert Schneider

    Herzlichen Glückwunsch zu Deinem Geburtstag, Gorm. Alles Liebe und Gute, viel Gesundheit wünschen die Hahnenbacher.

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  2. Brigittaontour

    Beim Whale watching werde ich richtig neidisch – das ist auch noch ein Traum von mir!
    Da habt Ihr jaf auf richtige Panamerika Experten getroffen. Ein Bild vom kleinen Bus neben dem Big Ouzo wäre noch ganz lustig gewesen. Ich habe mir mal von Big Ouzo die Internetseite angeschaut. Unter Reisestationen.de bietet der ja ganz viele Informationen an. Es scheint, als ob die Route Alaska – Feuerland doch von mehr Reisenden befahren wird, als ich dachte. Das beruhigt dann doch etwas.
    Buen viaje.

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    1. gormi Artikelautor

      Hallo!
      Ja, es sind echt viele unterwegs! Heute haben wir einen Typen ueberholt, der die ganze Geschichte mit einem Einrad macht! Da sind wir echt harmlos dagegen! Mexico ist echt super bis jetzt! Bis demnaechst!

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