Patzcuaro und die Monarchfalter

Vom Vulkan ging es direkt nach Patzcuaro, einer kleinen, sehr schoenen Marktstadt, die uns mit einem fuer mexikanische Verhaeltnisse sehr komfortablen Campground empfing. Heisse Duschen und schnelles Internet locken hier die Overlander, vor allem die, die in VW-Bussen unterwegs sind an. So trafen wir dort 3 andere Bus-Besatzungen!

IMG_5107 IMG_5037 Jackie, Cameron,Marina, David und wir               Gregor und Janice mit uns

IMG_5081 IMG_5052 Geschicklichkeitsspiel                    Ein Kolibri am Campingplatz

Unsere Zeit dort nutzten wir hauptsaechlich zur Kommunikation mit zu Hause. Trotzdem haben wir uns auch zu zwei kleinen Ausfluegen aufgerappelt: Zuerst ging es zu einer Insel im anliegenden See, von der wir allerdings bei naeherem Hinsehen eher enttaeuscht waren. Danach ging es jedoch in die Stadt und dort war keine Enttaeuschung mehr zu spueren. Das Zentrum wirkt wie ein riesiger Markt, der sich um 2 grosse Plaetze angesiedelt hat. Wir sind etwas herumgeschlendert und haben lecker an einem Strassenstand gegessen.

IMG_5074 IMG_5069 Bunte Haeuser                                 Von Weitem Hui, von Nahem…

IMG_5099 IMG_5083 IMG_5093 Essen                                               Markt                                             Flanieren in Patzcuaro

David und Marina, die auch im Bus unterwegs sind, hatten ebenfalls vor zu den Monarch-Schmetterlingen zu fahren und so trennten wir uns am Morgen, um uns nach einer langen Fahrt ueber sehr hohe Passstrassen wieder zu treffen. Wir sind aufgrund des langsameren Busjens und einem Umweg ueber einen sehr schoenen Toepfereiort etwas spaeter als sie im „Santuario de las Mariposas Monarcas“ angekommen. Die Nacht vor den Schmetterlingen haben wir auf 3000 Hoehenmetern geschlafen.

IMG_5139 Schmetterlingstrauben am fruehen Morgen

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Am naechsten Morgen hiess es dann um 8 Uhr: Auf zu den Schmetterlingen! Wir traten die letzten 300 Hoehenmeter zu Fuss an und sind nach ca. 1 Stunde bergauf wandern mitten in ihrem Lebensbereich angekommen. Da es noch so frueh war, hingen die Monarche alle in grossen Trauben an den Aesten der Baeume und haben sich vor der Kaelte geschuetzt. Nur Einzelne sind schon umhergeflattert.

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Nach einiger Wartezeit wurden die Trauben dann von der Sonne erwaermt und die Schmetterlinge erhoben sich zum Flug. Sie setzten sich auf Wiese, Weg und Aesten ab und nahmen Wassertropfen vom Morgentau auf. Kurz darauf war die Luft gefuellt von Schmetterlingen. Es waren so viele, dass man ihr Flattern sogar hoeren konnte. Insgesamt verbrachten wir fast 5 Stunden staunend im Schmetterlingsparadies.

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Nun sind wir in Richtung Mexico City unterwegs und werden wohl morgen nach Teotihuacan zu unseren ersten grossen Ruinen fahren. Dort werden wir den Bus ausserhalb der Stadt stehen lassen und uns mit den oeffentlichen Verkehrsmitteln auf den Weg in die Stadt machen.

PS: Uns geht es gut!

Ein Gedanke zu „Patzcuaro und die Monarchfalter

  1. Herbert Schneider

    Hallo Ihr Beiden,
    Den roten VW-Westfalia, den kenne ich doch irgendwo her. Auch wir haben in ihm schöne Zeiten in den USA und auch Europa genossen. Ich denke Ihr hattet Euch über diesen wunderbaren Wanderfalter, den Monarch Falter, ein wenig informiert. Er wandert unendlich lange Strecken um in Mexiko, ein kleiner Teil in Kalifornien, zu überwintern und legt dabei bis zu 3.600 km zurück.
    Grüße von den Hahnenbachern

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