CDMX – Die Stadt, die besser ist als ihr Ruf!

Zuerst: CDMX= Ciudad de Mexico = Mexico City

IMG_5896 Viel Regen kann uns nicht die Laune nehmen!

Mal ehrlich: Wenn man irgendjemanden ueber Mexico City reden hoert, dann kriegt man meistens nur mit, wie chaotisch, unorganisert, dreckig und kriminell diese Stadt ist. Mit einem etwas mulmigen Gefuehl sind wir deshalb in Teotihuacan in den Bus in die groesste Stadt der Welt gestiegen. Zur Sicherheit haben wir mit unseren neuen Freunden Sarah und Matt zusammen diesen Teil der Reise angetreten. Schon als wir die Ubahnstation betreten, um zusammen ins Zentrum zu kommen, wird klar: An unserem Bild ist etwas falsch! Dreckig und unorganisiert stimmt auf keinen Fall. Es ist sauberer als viele US-Staedte:

IMG_5855 IMG_5864Der Zentralplatz: Zocalo                                         Saubere Strassen, teure Boutiquen

Die Treppen aus der U-bahnstation am Zocalo waren dann wie ein Aufstieg in eine Parallelwelt. Obwohl nirgendwo Muelleimer stehen liegt kein Muell herum. Alle ist sauber und es gibt nicht mal Strassenhunde, wie sonst in jeder anderen Stadt! Der Verkehr ist dank Ruhezeiten fuer bestimmte Autos ueberschaubar und die Gebaeude sind modern. Fuer geringes Geld kann man in einem Hotel unterkommen und sich sehr effizient bewegen (eine Fahrkarte kostet nur 5 Pesos = 20 Eurocent und gilt fuer eine einfache Fahrt egal wie weit und mit wievielen Umstiegen). Ueberall gibt es historisch oder kulturell interessante Gebaeude, zahlreiche Museen und auch kuenstlerisch hat die Stadt viel zu bieten.

IMG_5850 IMG_5911 Palacio de las Bellas Artes                                    Bibliothek der UNAM fuer die Hasenmama

Frida Kahlo und Diego Riviera waren hier zu Hause und haben in etlichen Gebaeuden Wandmalereien oder andere Gemaelde hinterlassen. Wir haben ihre Spuren in 2 Museen verfolgt und viel ueber die Leben der beiden Kuenstler gelernt.

IMG_5923 IMG_5930  Frida Kahlo Kunstwerk                       Und ihr Studio                                     IMG_5940 IMG_5958 IMG_5932 Blaues Haus                                Blumenmarkt                              Eli hochkonzentriert

Der Hoehepunkt jedoch war das Treffen mit Elis Verwandschaft. Mireyas Familie (Lizeth, Morena, Patrizio und Maya) fuehrte uns zu traditionellem Essen aus. Es gab Pozole, eine Art Suppe mit Fleisch und Maiseinlage. Dazu Chicharron, Tostadas, Avocado, Zwiebel und Limetten. Sehr lecker. Aber damit nicht genug. Wir wurden noch quer durch die Stadt kutschiert und konnten uns Ziele fuer die noch kommenden Tage aussuchen. Vielen Dank, ihr habt Mexico City echt zu einem wunderbaren Zwischenstopp fuer uns gemacht!

IMG_5885 Mittagessen mit der Verwandschaft. Wer genau hinsieht erkennt im Teller „Pozole“

IMG_5966 IMG_5918 U-bahn-fahren wie in Berlin                                   Mjam-mjam

Leider hat es gerade im Moment als wir eins der Boote in Xochimilco besteigen wollten angefangen zu regnen und wir haben einen Rueckzieher gemacht! Trotzdem haben wir die Zeit gut genutzt und sind in den Nobelvierteln Coyoacan und San Angel herumgelaufen und haben uns an den doerflich anmutenden Strassen erfreut.

IMG_5893 IMG_5894 Bootsfahrt abgesagt wegen Regen                                            Baeh, nass!

IMG_5952 IMG_5946 Doerfliche Atmosphaere mitten in Mexico City, der groessten Stadt der Welt!

Ein weiteres Highlight war auch der Besuch des anthropologischen Museums, dass so riesig ist, dass wir einen komplettten Tag dafuer gebraucht haetten. Es wird von jedem Mexikaner als „absolutes Muss“ bezeichnet, was wohl auch Christa und Stefan zu Ohren gekommen ist. Wir trafen die beiden direkt am Eingang und die Freude ueber das Widersehen war gross. Vielleicht erinnert ihr euch an die Zwei: Wir haben damals auf der Baja die Walbeobachtung mit ihnen zusammen gemacht! Wir haben uns direkt fuer den naechsten Morgen zum Fruehstueck im Cafe „La Habana“ verabredet. Dort haben angeblich schon Che Guevara und Fidel Castro die kubanische Revolution abgemacht!

IMG_5891 IMG_5848 Cafe Habana mit Christa und Stefan                                        Monument der Revolution

 

Nach vier Tagen und drei Naechten sind wir dann nach einem abschliessenden Besuch eines riesigen Kunstmarktes wieder zurueck zu unserem Busjen.

Fuer alle VW-Bus-Fans: Mehr vom Busjen gibt es bald!

Fuer die Muetter: Uns gehts prima!

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