Popocatepetl und Iztacchihuatl

Sarah und Matt hatten wir schon im letzten Blogpost erwaehnt. Sie sind mit ihren Fahrraedern auch am 13.Maerz aufgebrochen, genau wie wir in Richtung Puebla. Um 9 Uhr morgens! Wir habens nach wichtigen Internetangelegenheiten (Blog und Skype) erst um 3 Uhr mittags auf die Strasse geschafft und hatten die beiden schon nach 1,5 Stunden Fahrt eingeholt. Sie waren etwas halsbrecherich mit ihren Raedern auf der „Autopista“ – Autobahn unterwegs und weil wir uns gefreut haben die beiden wieder zu sehen und auch etwas Mitleid hatten (bis Puebla waren es noch ca. 50Km) haben wir an der naechsten Nothaltebucht angehalten und schwupp die Wupp die Raeder aufs Dach geladen. So hoch war der Bus wohl noch nie beladen. Ein rollendes Hochhaus quasi.

IMG_5974 Ein rollendes Hochhaus – Hier haben wir Matt und Sarah an der Autobahn aufgegabelt.

Wir haben all ihren Kram und Sie in den Bus eingeladen und sind die letzten 50Km bis Puebla zusammen gefahren. Im Church&Church (unsere Mexico-Reise-Bibel) haben wir einen wunderbaren Campground fuer uns gefunden und ihn fuer 200 Pesos fuer 4 Personen ergattert. Unter Jakaranda-Baeumen haben wir die Nacht verbracht. Nach gemeinsamem Abendessen haben wir noch Plaene fuer den naechsten Tag geschmiedet:

IMG_6004 IMG_6003 Jakarandabaum                                Nahaufnahme

Nach dem Fruehstueck ging es auf Expeditionstour: Der Weltbekannte Vulkan Popocatepetl und seine Geliebte Iztacchihuatl wollten von uns erfahren werden. Zuerst war die Passstrasse des „Paso de Cortez“ noch asphaltiert. Die letzten 15 Km waren aber steile Schotter- und Schlammpiste und wir hatten kurzfristig Sorge, es nicht bis zum hoechsten Punkt des Passes zu schaffen. Teilweise war der Schlamm 20 cm tief und der Bus bis zu den Radkappen in der Bruehe. Teilweise sind wir sogar seitlich gerutscht doch dank der schweren Hinterachse und des Super-Busjens sind wir kein einziges Mal stecken geblieben.IMG_5978 IMG_5993 fiese Schlammpiste – keine Probleme dank des Superbusses und der Sonderbeladung!

Oben am Berg erwarteten uns dann Schnee,Wolken und hunderte kleine „Cocinas economicas“ (kleine Restaurants – Garkuechen). Wir haben einen kleinen Spaziergang zwischen den Bergen gemacht und uns dann kulinarisch in den Garkuechen versorgt. Es war sehr bewoelkt und leider konnte man die Gipfel der Berge nicht erkennen. Um den Vulkan ist seit 2012 wegen Aktivitaet eine Schutzzone von 12 Km eingerichtet. Hoeher ging es also fuer uns nicht.

IMG_5984 IMG_5996 Im Hintergrund die Cocinas Economicas                      Hier ist Ende, kein Weiterkommen

IMG_5982 IMG_5986 Ein kalter Wind weht zwischen den Bergen       Wir verkrochen uns zu viert im Bus

Sarah und Matt haben irgendwann ihr Zelt aufgebaut und dann haben wir noch eine Weile lang Rommee im Bus gespielt. Ploetzlich fing es an zu hageln und es wurde immer mehr. Da die Wolken auf dieser Hoehe nur knapp ueber den Berg ziehen, waren wir also genau im Auge des Hagelsturms. Im Busjen kein Problem aber wir hatten doch etwas Angst um das Zelt von Matt und Sarah. Es hielt stand und dank der Waermflaschen, die wir uns gemacht hatten, waren auch die 2 Grad Celsius kein Problem.

IMG_5981 IMG_5998 Ein eiskalter Morgen am zweit- und dritthoechsten Berg Mexicos.

Am naechsten Morgen sind wir dann wieder bergab gefahren und weil wir eines der ersten Fahrzeuge auf dem Pass waren, war die Piste nicht so schlammig wie am Vortag. Auch die Nacht auf 3600 Hoehenmetern war kein Problem. Keine Anzeichen von Hoehenkrankheit oder aehnlichem.

IMG_6001 Abschied nach ein paar Tagen gemeinsamer Reise

Wieder zurueck in Puebla haben wir uns als Abschiedessen das mexikanische Nationalgericht „Mole“ gegoennt – Eine Sosse aus Schokolade und Gewuerzen die zu Huhnchen und Reis serviert wird! Da Matt und Sarah weiter nach Sueden ziehen und wir vorerst wieder in den Norden hochfahren, trennten wir uns am naechsten Morgen.

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Am naechsten Morgen konnten wir die Beiden doch noch sehen: Popo links und Izta rechts!

Uns geht es gut!

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