Back to the USA: White Sands National Monument und Gila Cliff Dwellings

Kaum sind wir zurueck ueber die Grenze, geht es wieder mit vollem Besichtigungsprogramm in den USA los. Der Grenzuebertritt ging sehr reibungslos von Statten und nach ca. 40 Minuten war Gorm offiziell eingereist. Keine Autodurchsuchung, Kein Verhoer, alles sehr freundlich. Fazit: Es war einfacher von Mexico in die USA zu kommen als von Kanada.

IMG_6585 IMG_6584 sieht wieder alles aus wie in den USA…               …kein Wunder: Wir sind wieder in den Staaten

Unsere erste Nacht haben wir stilecht auf einem Walmart-Parkplatz verbracht, wo Gorm sich dann am naechsten Morgen etwas um den Bus gekuemmert hat. Da der Sprit in Mexico deutlich besser ist als in den USA mussten Vergaser und Zuendung angepasst werden und weil man gerade so schoen die Klappe auf hat, kann man auch noch die Ventile einstellen.

IMG_6592 IMG_6590 Ventile einstellen und Zuendung dem neuen Benzin anpassen

Als alles erledigt war, hiess es fuer uns: Auf zu unserem 1. Highlight. White Sands National Monument war unser Ziel und nach einem Einfuehrungsfilm im Visitorcenter haben wir uns am Kassenhaeuschen einen Jahrespass fuer alle Nationalparks in den USA gekauft. Da wir noch den ein oder anderen Park besichtigen wollen in den naechsten 2 Monaten lohnt sich das fuer uns.

IMG_6672 IMG_6615 Unser Jahrespass White Sands National Monument

White Sands ist grandios! Besondere Witterungsbedingungen sorgen dort dafuer, dass Gips aus den umliegenden Bergfluessen ins Tal gespuelt wird, trocknet und vom Wind zu feinem Sand zerbrochen wird. Im Laufe der letzten 7000 Jahre haben sich dort 275 Quadratmeilen an strahlend weissen Gipsduenen aufgetuermt, die staendig in Bewegung sind. Eine Gipswueste sozusagen, in der sich Tiere und Pflanzen an die besonderen Lebensbedingungen angepasst haben.

IMG_6608 IMG_6687 rumalbern….                                                        … im feinen Sand

Wir haben im Park eine kostenlosen Sonnenuntergangs-Fuehrung gemacht und dabei viele schoene Fotos geknipst. Es ist wirklich wunderschoen, durch die Duenen zu spazieren oder im Sand herumzutollen. Dort haben wir auch andere Deutsche und einen Oesterreicher kennen gelernt, die uns wegen unseres Nummernschilds sofort als Deutsche entlarvt haben.

IMG_6664 IMG_6677 Sonnenuntergang  ueber den Duenen                          Die Duenen sind riesig!IMG_6697 IMG_6693 Sprungakrobatik und Spielerei im Sand

Weitere Neuigkeit: Wir haben jetzt unseren ersten Sponsor. Olaf Kuntze, ein deutscher Haendler der Ersatzteile fuer VW-Busse aller Generationen vertreibt, findet unsere Reise unterstuetzenswert. Wir freuen uns sehr ueber sein Engagement und haben im Gegenzug seine Internetadresse auf unser Hubdach geklebt: Wer sich ueber seine Produkte informieren will, kann dies unter www.BUS-ok.de tun.

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IMG_6761 IMG_6728 Typisch USA. Wie in einem Western                   Unser mobiler Hochsitz

Im Moment sind wir in New Mexico auf dem Weg in Richtung Westen und haben noch einen kleinen Abstecher in die Gila Wilderness Area mit den ueber 700 Jahre alten Gila Cliff Dwellings gemacht – Indianer-Siedungen, die in natuerliche Felshoehlen gebaut wurden. Auf einem kurzen Rundgang kann man tatsaechlich in diesen alten „Wohnungen“ herumwandern. Durch einen Tipp haben wir danach einen super Campingplatz gefunden, bei dem man direkt an einem Fluss campt und der als besonderes Highlight Badepools aus heissen Quellen bereitstellt! Ein sehr schoener Ort!

IMG_6730 IMG_6743 Gila Cliff Dwellings

 

IMG_6752 IMG_6749Tagsueber im heissen Wasser rumliegen.           Nachts ist der Bikini eingefroren!

Unser naechstes grosses Ziel ist jetzt der Joshua Tree National Park in Californien.

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Uns geht es also sehr gut!

2 Gedanken zu „Back to the USA: White Sands National Monument und Gila Cliff Dwellings

  1. Markus

    Hallo, ich bin durch Olaf (Bus-OK) auf eure Reise aufmerksam geworden. Ich bewundere euch, denn ich träume davon mit meinem 68er Bulli auch so eine große Reise zu machen. Von Alaska nach Feuerland. Naja, vielleicht wird es auch eine Nummer kleiner, aber ich werde den Traum nicht so schnell aufgeben. Ich wünsche euch alles Gute auf eurer Reise und viel weitere interessante Begegnungen.
    Viele Grüße
    Markus

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  2. gormi Artikelautor

    Hallo Markus,
    Schoen, dass dich Olaf auf uns aufmerksam gemacht hat. Ein T2 – auch ein 68er – ist kein schlechtes Fahrzeug, um so eine Reise zu machen. Klar, in den USA ist man auf der Interstate etwas untermotorisiert, aber sobald man suedlich der Grenze in Mexico ist, kann man gut mithalten. Auch Ersatzteilmaessig ist er gut fuer so eine Reise geeignet, da man suedlich der Grenze alles guenstig repariert kriegt und Ersatzteile in vernuenftiger Qualitaet verfuegbar sind. Du muesstest mal durchrechnen, was dich so eine Reise kosten wuerde . Meistens ist es garnicht so teuer wie alle denken. Verschiffen zum Beispiel nach Halifax hat nur knapp ueber 1000 gekostet und wenn du oefter mal auf COuchsurfing zurueckgreifst, kannst du die kosten fuer Uebernachtungen reduzieren. Selber Kochen und und und …. Falls du bei der Planung Fragen hast, schreib uns gerne!
    Gorm und Eli

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